Das Funktionsprinzip einer Pasteurpipette basiert hauptsächlich auf einem durch die Schwerkraft-angetriebenen Fluss und einer Kapillarwirkung, kombiniert mit der manuellen Steuerung von Luftdruckunterschieden, um das Ansaugen und Übertragen von Flüssigkeiten zu erleichtern.
Manuelle Saugsteuerung: Der Bediener saugt das breite Ende der Pipette an -entweder oral oder mithilfe eines zusätzlichen Gummiballs-, um einen Unterdruck im Rohr zu erzeugen und so Flüssigkeit in die feine Spitze zu saugen.
Schwerkraft-Angetriebene Abgabe: Sobald die Saugwirkung aufgehoben wird, fließt die Flüssigkeit unter dem Einfluss der Schwerkraft auf natürliche Weise aus; Die Abgabe kann auch durch leichtes Drücken des Pipettenkörpers oder Kippen des Aufnahmegefäßes unterstützt werden.
Tröpfchenreproduzierbarkeit: Durch die Kalibrierung des Verhältnisses „Tropfen pro Milliliter“ ermöglicht die Pipette eine ungefähre quantitative Übertragung und eignet sich daher für Verfahren, bei denen Wiederholbarkeit statt absoluter Präzision erforderlich ist.
Sterilitätssicherung: Vor der Verwendung kann ein Wattestopfen in das breite Ende eingeführt und sterilisiert werden, um eine mikrobielle Kontamination während der Handhabung zu verhindern{0}}eine Praxis, die insbesondere bei mikrobiologischen Experimenten häufig vorkommt.




